Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image
Scroll to top

Top

Besser geht’s nicht – beide Halbfinals mit deutscher Beteiligung

Besser geht’s nicht – beide Halbfinals mit deutscher Beteiligung

Zverev und Kohlschreiber steuern auf deutsches Traumfinale bei den BMW Open by FWU zu

München. Der Titelverteidiger bleibt auf Kurs. Alexander Zverev hat beim glatten Zweisatzsieg (6:3, 6:2) gegen seinen Davis Cup-Teamkollegen Jan-Lennard Struff keine Zweifel aufkommen lassen, was er bei den BMW Open by FWU vorhat, nämlich sich seinen zweiten Titel in München zu holen. Alexander Zverev war von Beginn an hochkonzentriert, nahm Struff gleich dessen allererstes Aufschlagspiel ab, kassierte dann allerdings postwendend das Rebreak. Das war aber auch der einzige Wackler von Zverev, von da an leistete sich die Nummer Drei der Welt keine Schwäche mehr. Mit starken Aufschlägen, guten Returns und platzierten Schlägen von der Grundlinie drängte er Struff permanent in die Defensive und zwang ihn zu Fehlern.

Nach nur etwas mehr als einer Stunde verwandelte Zverev seinen dritten Matchball und ließ sich dabei auch von einem quäkenden Baby nicht aus der Ruhe bringen. In dieser Form muss ihm auch vor dem Halbfinale gegen Hyeon Chung nicht bange sein, gegen den Südkoreaner hat Zverev zuletzt zwei Mal knapp verloren: „Er macht einfach keine Fehler, spielt ein bisschen wie Novak Djokovic in seinen besten Zeiten, sehr druckvoll von der Grundlinie. Bei den Australian Open habe ich in fünf Sätzen knapp verloren, insofern freue ich mich sehr auf die Revanche.“ Und mit ihm die Tennisfans bei den BMW Open by FWU – das Halbfinale zwischen Alexander Zverev und Hyeon Chung morgen ab 13.30 Uhr. Der Südkoreaner hatte in seinem Viertelfinale übrigens Martin Klizan aus der Slowakei in zwei Sätzen besiegt (6:3, 6:4).

Ähnlich souverän die Leistung von Philipp Kohlschreiber gegen Roberto Bautista Agut. Auch der dreimalige Turniersieger steht wieder im Halbfinale und kommt seinem Vorhaben, alleiniger Rekordgewinner bei den BMW Open by FWU zu werden, immer näher.

Kohlschreiber nahm dem Spanier jeweils gleich das erste Aufschlagspiel im Satz ab, spielte aggressiv von der Grundlinie und streute auch immer wieder mal einen Stopp ein. Nach 76 Minuten verwandelte er seinen ersten Matchball zum 6:4 und 6:4 und war zufrieden: „Ich bin derzeit gut drauf und bin natürlich heiß darauf ins Finale einzuziehen.“

Das Halbfinale soll also sowohl für Philipp Kohlschreiber, als auch für Alexander Zverev nur eine Zwischenstation sein, auf dem Weg ins Traumfinale. Aktuell spielt noch Maximilian Marterer um den Einzug ins Halbfinale.

Sowohl das Halbfinale als auch das Finale sind bereits ausverkauft.

Am Sonntag startet der Finaltag mit dem Doppel um 11.30 Uhr, das Einzel beginnt nicht vor 13.30 Uhr.

Der BR überträgt sowohl am Samstag als auch am Sonntag ab 13.30 Uhr LIVE.