Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image
Scroll to top

Top

Philipp Kohlschreiber gewinnt dritten Titel bei den BMW Open by FWU AG

Philipp Kohlschreiber gewinnt dritten Titel bei den BMW Open by FWU AG

BMW M4 Cabrio und „a echte Lederhosn“ für den Sieger

München. So oft hat die BMW Open by FWU AG noch niemand gewonnen. Mit fünf Finalteilnahmen, drei Siegen und einem Titel im Doppel ist Philipp Kohlschreiber der erfolgreichste Spieler bislang in München. Das Finale gegen Dominic Thiem  aus Österreich  ein würdiges Endspiel, das nicht nur die Zuschauer auf dem ausverkauften Center Court begeisterte, sondern auch Dr. Klaus Draeger, Vorstandsmitglied der BMW AG: „Das war ein phänomenales Endspiel, spannend und voller Emotionen. Auch die ganze Woche war fantastisch. Die BMW Open by FWU AG sind das härteste Tennisturnier, denn sonst gibt es nirgends Schnee.“

Im Duell der Generationen schenkten sich der 32-jährige Kohlschreiber und Dominic Thiem, 22,  nichts. Drei spannende Sätze, zwei davon wurden im Tie-Break entschieden. Es war ein packender und immer wieder attraktiver Schlagabtausch, den Kohlschreiber nach zweieinhalb Stunden mit dem insgesamt dritten Matchball erfolgreich beenden konnte (7:6, 4:6, 7:6). Nach seinem entscheidenden Rückhand-Volley warf er den Schläger auf den Boden, fasste sich mit beiden Händen an den Kopf und umarmte dann seinen enttäuschten Gegner am Netz: „Ich war erst mal sprachlos. Das war ein Hammerturnier, Dominic und ich haben uns einen tollen Fight geliefert, das hat Monster-Spaß gemacht. Ich habe ihm gesagt, dass meine Zeit irgendwann vorbei ist und er das Turnier auf jeden Fall noch gewinnen wird.“

Der enttäuschte Thiem musste sich erst einmal sammeln, war dann aber voll des Lobes und gratulierte fair seinem Gegner: „Ich möchte Kohli gratulieren, das war ein spannendes Finale bei einem traumhaften Turnier. Was die Veranstalter hier auf die Beine gestellt haben, ist toll. Ich habe mich hier extrem wohl gefühlt und Philipp ist ein würdiger Sieger.“

Der reich beschenkt wurde. Neben dem Siegerscheck gab´s noch die traditionelle Lederhosn und das Siegerfahrzeug, ein spektakuläres BMW Cabrio M4. Beides steht Philipp Kohlschreiber ausgezeichnet. Im letzten Jahr hatte er Hose und Auto noch Andy Murray überlassen müssen, jetzt zog er freudestrahlend die Lederhosn an und nahm seinen insgesamt dritten BMW in Empfang: „Seit ich klein bin, bin ich verliebt in Autos. Dafür habe ich immer Platz.“ Und der dreimalige Turniersieger versprach: „Bis 2017, da werde ich wieder da sein.“ Vor dem großen Finale wurde das Endspiel im Doppel ausgetragen. Und da hat sich das finnisch-australische Duo Henri Kontinen und John Peers durchsetzt. Die beiden besiegten in einem spannenden und ausgeglichenen Endspiel die beiden Kolumbianer Juan Sebastian Cabal und Robert Farah im Match-Tiebreak (6:3, 3:6, 10:7).